Kinopreis des Kinemathekverbundes
2002
Der Kinopreis
des Kinemathekenverbundes wird in diesem Jahr zum dritten
Mal vergeben. Der Jury lagen 39 Anträge vor, je nach
Größe des Ortes in 5 Kategorien. Wieder überrraschte
die erstaunliche Angebotsvielfalt und beeindruckte durchgehend
das Niveau der Kinos.
Der Kinematheksverbund und der Beauftragte der Bundesregierung
für Angelegenheiten der Kultur und Medien sind erfreut,
dass sich neben der Filmförderung Baden-Württemberg
auch die Mitteldeutsche Filmförderung zu einer finanziellen
Unterstützung des Kinopreises entschließen konnte.
Der mit
2.500 € dotierte 2. Preis in der Kategorie Städte
bis 200.000 Einwohner ging an das Kino achteinhalb Saarbrücken.
Die
Begründung der Jury:
Das kino achteinhalb liegt in nächster Nähe
zu mehreren anderen Kinos und behauptet sich mit einem engagierten
Programm, das weitgefächert ist und verschiedenste
Zielgruppen anspricht, in dem es sowohl verschiedene Filmkulturen
vorstellt, aber auch thematische Reihen anbietet. Zusätzlich
werden zu den Aufführungen eine Vielzahl von Veranstaltungen
organisiert, die die spiezielle geographische Lage berücksichtigen
und darüber das Kino zu einem Ort der Auseinandersetzung
mit der Welt werden lassen.
Jurymitglieder:
Suzann
Beermann
Programmkinomacherin EYZ Kino GbR, Berlin (Eiszeit, Central,
Freiluftkino Kreuzberg) benannt von der AG Verleih
Peter
Clauss
Filmpublizist Berlin
benannt vom Verband der Filmkritik
Willi
Karow
Kommunalkinomacher, Filmpublizist , Hötzum
beannt vom Bundesverband für kommunale Filmarbeit e.V.
Rainer
Rother
Medienhistoriker, Filmlkurator des Deutschen Historischen
Museums in
Berlin, Secretary General IAMHIST (International association
for Media
and Hisstory), Berlin
benannt vom kinematheksverbund
Dr.
Kerin Stutterheim
Regisseurin, Dramaturgin, Vorstandsmitglied der AG Dokumentarfilm,
Berlin
benannt von der AG Dokumentarfilm